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EQOS Energie realisiert Fahrleitung für die Flämische Verkehrsgesellschaft De Lijn

Abschluss der ersten Phase mit dem Bau der Fahrleitung des neuen Tram- und Bus-Depots De Lijn

EQOS Energie hat in Oostende die komplette Fahrleitung für das 32.000 Quadratmeter große Tram- und Bus-Depot der Flämischen Verkehrsgesellschaft De Lijn neu gebaut. Dieses ist für den öffentlichen Personenverkehr mit Hilfe von Bussen und Straßenbahnen in der Provinz West-Flandern zuständig. Als Teil der Gesamtsanierung hat EQOS Energie in acht Monaten die umfangreichen Arbeiten realisiert. Dabei wurden im Bereich der Bahntechnik 1.967 Meter Fahrdraht, 601 Meter Tragseil und circa 2.000 Meter Stromschiene verwendet. Zudem wurden 98 Masten und fünf Portale mit einer maximalen Spannweite von 31 Metern, bei denen insgesamt 17 Tonnen Stahl verbaut wurden, errichtet.

„Für uns war das Projekt ein Paradestück, da es im Rahmen des Mobilitätsplans für Ostende ein wichtiger Meilenstein ist“, erklärt Piet Watté, Geschäftsfeldleiter Bahntechnik. „Da viele unterschiedliche Unternehmen an diesem Projekt beteiligt waren, war die Kommunikation nicht immer leicht. Doch durch die exzellente Zusammenarbeit unserer Projektleiter, Obermonteure und Monteure konnte der enge Zeitplan eingehalten werden.“

Das überdachte Depot, mit einer Gesamtfläche von circa 9.000 Quadratmeter ist für 52 Straßenbahnen, inklusive Zubehör und einem Servicecenter für drei Straßenbahnen ausgelegt. Zusätzlich befindet sich auf dem 32.000 Quadratmeter großen Gelände eine Wasch- und Besandungsanlage. Auf dem Dach des Depots wurden 180 Mitarbeiterparkplätze und Büroräume mit einer Fläche von insgesamt 1.800 Quadratmetern angelegt.

Die neue Anlage dient unter anderem als wichtigster Stellplatz und Werkstatt für die Kusttram. Diese verbindet die wichtigsten Dörfer und Gemeinden an der belgischen Nordseeküste miteinander. Mit einer Länge von 68 Kilometern und 69 Haltestellen gilt die Überlandstraßenbahn als längste Straßenbahnlinie der Welt. Durch den Umbau wurden der Fernverkehrsbahnhof Infrabel und Nahverkehrsbahnhof De Lijn am Bahnhofplatz Oostende miteinander verbunden. Dadurch wird für die Fahrgäste das Umsteigen von der Tram in den Zug erleichtert. Die erste Phase ist mit dem Bau des neuen Tram- und Bus-Depots De Lijn nun abgeschlossen. Um für den späteren Ausbau des Bahnhofs Infrabel genügend Platz zu haben, wurde das Depot im Hafengebiet errichtet.