Sprache wählen:

Projekt „Grünkraut“ abgeschlossen

Erweiterungen des Umspannwerks Grünkraut vollständig überprüft und in Betrieb genommen

Es ist ein Beispiel der verstärkten Zusammenarbeit der EQOS Energie Landesgesellschaften Deutschland und Österreich im Bereich Energietechnik: Der Ausbau des Umspannwerks Grünkraut bei Ravensburg in der Bodenseeregion lief seit Oktober 2015 und wurde im Sommer 2017 erfolgreich abgeschlossen. Im Auftrag des lokalen Verteilnetzbetreibers Netze BW haben die Experten von EQOS Energie Österreich den Standort um einen Transformator erweitert und damit einen weiteren Abzweig von 110-kV auf 20-kV installiert sowie ein neues Schalthaus mit einer 20-kV-Schaltanlage errichtet. Das Projekt, welches ein Gesamtvolumen von über zwei Millionen Euro umfasst, deckt die gesamte Planung, Montage und Bauleistungen vor Ort, verschiedene Überprüfungen sowie die Inbetriebnahme ab. Nachdem die letzten Überprüfungen erfolgreich waren, konnte im August die betriebsbereite Übergabe an Netze BW erfolgen.

Die EnBW-Tochter Netze BW ist ein langjähriger Kunde beider Landesgesellschaften und greift je nach Projekt auf deren spezifische Kompetenzen zurück. Im Fall Grünkraut kam beim Test der 20-kV-Schaltanlage etwa die transportable Hochspannungsprüfeinrichtung von EQOS Energie Österreich zum Einsatz. Damit sind gefährliche Teilentladungen messbar, die schlimmstenfalls die Isolation von elektrischen Betriebsmitteln dauerhaft schädigen oder schwere elektrische Fehler mit großen Folgeschäden hervorrufen können. Diagnosemessungen vor der Inbetriebnahme helfen dabei, Fehler im Herstellungsprozess, dem Transport oder der Montage zu identifizieren.

Seit Projektstart waren durchgehend zwischen zwei bis sechs Monteure von EQOS Energie Österreich im Einsatz. Die Projektleitung und gesamte elektrotechnische Planung sowie Dokumentation lag in den Händen von erfahrenen Technikern aus Österreich, für die Einreichplanung und bautechnische Begleitung des Projekts wurde ein externes Ingenieurbüro in Deutschland engagiert. „Die Netze BW ist ein gutes Beispiel dafür, wie Kunden vom länderübergreifenden Know-how und Netzwerk der EQOS Energie Gruppe profitieren können“, erklärt Robert Schaetzke, verantwortlicher Geschäftsführer EQOS Energie Deutschland. „Je nach Anforderung greifen wir auf spezielle Expertise zu und stellen gegebenenfalls zusätzliche Kapazitäten bereit, um auch komplexe Projekte in der vorgegebenen Zeit zuverlässig und nach Plan abwickeln zu können.“

Sehr gut bewährt hat sich auch der Einsatz von Kolonnen aus dem Geschäftsfeld Freileitung: Bei Umspannwerksprojekten wie Grünkraut können sie ihre besondere Expertise im mechanischen Bereich, beim Bau von Provisorien und bei den häufig nötigen Höhenarbeiten einbringen, während sich die Elektrotechniker um die jeweiligen Anschlussarbeiten kümmern. „Aufgrund vielfacher positiver Erfahrungen setzen wir dort, wo es Sinn macht, auch länderübergreifend regelmäßig Freileitungsmonteure bei Projekten im Bereich Energietechnik ein. Damit erzielen wir noch höhere Effizienz und bessere Qualität für unsere Kunden“, so Kurt Rader, verantwortlicher Geschäftsführer EQOS Energie Österreich.