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EQOS Energie erhält Zuschlag für Generatorableitungen bei GKI

Nach Niederspannungs-Schaltanlage zweiter Auftrag für Gemeinschaftskraftwerk Inn

Für das neue Laufkraftwerk am Inn im schweizerisch-österreichischen Grenzgebiet erhielt EQOS Energie vom Errichter Gemeinschaftskraftwerk Inn GmbH bereits den zweiten Auftrag: Neben der Niederspannungs-Schaltanlage zur Eigenversorgung des Kraftwerks zeichnen die Experten von EQOS Energie auch für die Ausführung der Generatorableitungen für die beiden Maschinen im Krafthaus in Prutz verantwortlich.

Im Herzstück der Anlage verbinden diese Ableitungen die Generatoren mit den Maschinentransformatoren und bestehen jeweils aus einer sogenannten Sternpunktzelle und einem feststoffisolierten Schienensystem, welches den Generator mit der Generatorschaltanlage, wo Erdungsschalter, Messwandler und ein Abzweig für die Versorgung des Eigenbedarfs angebracht sind, verbindet. Von der Schaltanlage führt eine weitere feststoffisolierte Schiene zum Transformator. Nachdem die Generatoren jeweils eine Nennleistung von 68-MVA bei einer Nennspannung von 10,5-kV haben ist die Generatorableitung mit entsprechenden Reserven auf über 4.000-A-Nennbetriebsstrom und 50-kA-Kurzzeitstrom auszulegen. Neben Planung, Werksprüfung und Transport aller Lieferteile bis zum Einbauort zeichnet EQOS Energie für die komplette betriebsfertige Montage sowie Inbetriebnahme der Anlage verantwortlich.

Praktisch zeitgleich mit der Beauftragung für die Generatorableitung wurde von EQOS Energie beim ersten Auftrag für das Gemeinschaftskraftwerk Inn bereits ein wesentlicher Meilenstein erreicht. Die Niederspannungs-Schaltanlagen in typgeprüfter Ausführung nach EN 60439-1 für den 0,4-kV-Eigenbedarf sowie die gesicherte Gleich- und Wechselspannungsversorgung im Krafthaus Prutz wurden im Juli angeliefert.

Kurt Rader, Geschäftsführer EQOS Energie Österreich: „Wir freuen uns, dass der Kraftwerkserrichter mit EQOS Energie einen erfahrenen Partner für die Ausführung dieser wichtigen Komponenten gewählt hat. Ausschlaggebend war sicherlich, dass wir diese in vielen vergleichbaren Kraftwerken seit Jahren bewährte Technik verlässlich liefern, gleichzeitig aber flexibel auf die spezifischen Anforderungen des Projekts eingehen können. So haben wir beispielsweise auf Kundenwunsch das in dieser Region eingeführte CAD Systems Zuken E3 für die Schaltplanerstellung verwendet.“